Weltmeisterschaft Kraftdreikampf EQ 2025

Nach der genialen Leistung bei der Staatsmeisterschaft im Powerhaus und dem erstmaligen knacken der 1000kg Marke, musste Markus die WM mit leeren Händen verlassen.  

Bereits seit dem Abschlusstraining verunsicherten ihn kleinere Probleme im Rücken, die aber mit entsprechenden Behandlungen im Zaum gehalten werden konnten und somit die unmittelbare Vorbereitung nicht wirklich beeinflussten.

Die Abwaage war mit 119,95kg wieder eine Punktlandung und Markus somit auch der schwerste Athlet in der Klasse bis 120kg Körpergewicht. Das Warm Up für die Kniebeuge lief dann überraschend unproblematisch und der Rücken machte keinerlei Probleme. Somit wurde der Erstversuch mit 380kg beibehalten und im Gegensatz zur Staatsmeisterschaft ging dieser Opener 3:0 gültig in die Wertung. Um wieder jedes Kilo mitzunehmen wurde dann auf 395kg gesteigert. Wie auch andere Athleten hatte Markus dann im Zweitversuch mit massiven Schwingungen in der Hantel zu kämpfen. Diese waren nur schwer zu stabilisieren und sorgten letzlich dafür, dass er die Position unter verlor und die Spotter eingreifen mussten. Das Gewicht blieb gleich, doch im 3. Versuch gelang auch der Walkout besser und anschließend auch die Ausführung. 395kg waren gültig und Markus stellte mit einer neuen Bestleistung die Weichen für ein starkes Total.

Die Pause zwischen Kniebeugen und Bankdrücken war mit 20min sehr kurz und alle Athleten hatten enormen Zeitdruck um das Warm Up durchzubringen. Der letzte Aufwärmversuch mit 280kg gelang gut und somit blieb man beim Standard – Opener von 295kg.

Leider gelang dann auf der Wettkampfplattform keiner der drei Bankdrückversuche. Gründe dafür kann man im EQ Powelifting viele finden, doch letztlich ist es immer eine Kombination aus schlechter Position, nicht optimalem Shirt Setup und Kraft, die dazu führten, dass alle Versuche kurz vor dem Lockout zu Ende waren. Ohne gültigem Bank-Versuch war somit auch kein Total mehr möglich und damit auch keine Platzierung.

Trotz großer Frustration und Ärger wurde der Wettkampf nicht komplett aufgegeben und das Kreuzheben noch mitgemacht. 300kg im Opener gingen easy nach oben. Da auch keine Rücksicht mehr auf Gegner und Patzierung genommen werden musste, wurde gleich auf eine neue Bestleistung gesteigert. 322,5kg wurden aufgelegt und das Gewicht ging auch gut vom Boden weg, konnten aber im zweiten als auch letzten Versuch nicht komplett fertig gezogen werden.

Die Enttäuschung für Markus war nach dieser Nullnummer natürlich groß, doch man sollte trotzdem das Positive nicht vergessen. 395kg in der Kniebeuge waren stark und wenn Markus den rechte Ellbogen in einem der Bankversuche noch die letzten Grade durchstreckt dann wäre mit einem konservativen Zweitversuch im Heben der 1000er wieder sicher gewesen.

Wie man sieht liegen Freud und Leid hier also sehr knapp beieinander!
2026 wird es aber wieder neue Wettkämpfe geben um Bestleistungen zu jagen und dafür wünschen wir Markus schon jetzt wieder alles Gute!

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